TBB-Open kompletten Bericht Lesen

04. September 2018

Ein Hauch von Wimbledon im Taubertal

 

Tennis-Mekka, Tennis-Stadt, Tennis-Point der Main-Tauber-Region, der Tennis-Club Tauberbischofsheim lud ein und stand erschlagen vor der Zahl der Anmeldungen, die am letzten Tag über den Monitor flimmerten. Bei den „TBB-Open“ vor zwei Jahren gerade ´mal 14 Anmeldungen und nun sprang diese Zahl auf 74. Fassungslosigkeit in der Nacht, Lösungsorientierung am Tag: ratz-fatz wurden für die 46 Vorrundenspiele noch die Tennisanlage in Grünsfeld und Neubrunn aktiviert und im Shuttle-Service die Spieler zu den entsprechenden Tennisanlagen gefahren. Perfekte Organisation, aber keine kalte Professionalität, sondern Professionalität mit Herz, mit Liebe zum Tennissport, mit Engagement zum eigenen Verein, das spürten die Gäste aus Nah und Fern, sie fühlten sich von der ersten Minute angenommen, willkommen geheißen, und genau das bedingte das Lob, das allerorten zu hören war: tolles Turnier, super organisiert, richtig sympathisch. Ein kleiner Verein wuchs über sich hinaus, nur gemeinsam war dieser extrem überraschende Zuspruch zu schultern. So hieß ein Sieger der Tennisclub Tauberbischofsheim, der mit dieser hochkarätigen Meisterschaft nicht nur nach außen zeigte, was er zu leisten in der Lage ist, sondern nach innen gestärkt, gewachsen, emotional verbundener aus den dreitägigen „TBB-Open“ hervorging.

 

Die Zuschauerzahlen mussten erst „warmlaufen“. Am ersten Turniertag war die Zahl noch verhalten und teilte sich zusätzlich auf drei Tennisanlagen auf. Bei den Achtel- und Viertelfinalen in Tauberbischofsheim kam schon auf der recht gut besetzten Zuschauertribüne ein Hauch von Wimbledon auf. Mit großer Wucht knallten die Bälle beim Aufschlag ins gegnerische Feld, wurden mit Powerschlägen beantwortet – von einem Eck ins andere. Butterweiche, bitterböse Stopps lehrten die Zuschauer das Staunen: so viel Technik, so viel Können, so viel Gemeinheit, alle Tennis-Register wurden gezogen. Hier sind viele auf der deutschen Rangliste vertreten. 2.500 Euro winkten dem Sieger, der Zweite war immerhin noch mit 1.800 Euro gut dabei, das war die Top-Motivation für jeden, an seine Grenzen zu gehen. Es wurde geschimpft, geflucht, an sich verzweifelt, aber auch gejubelt, gestöhnt und ein verlogenes „Sorry“ bei jedem für den Gegner unerreichbaren Netzroller gemurmelt. Geballte Faust bei jedem erkämpften Punkt, wutentbranntes Werfen des Schlägers nach dem vierten Ball zwei Millimeter hinter der Grundlinie, alles boten im Viertelfinale Mena, Lotter-Becker, Johann, Rehberg, Lang, Statham, Steinorth, Hoiss. Im Halbfinale war das Feld dann schon gesichteter, Hoiss schlug Lang und Mena Rehberg. So traten Mena und Hoiss, der Erst- und Zweitgesetzte, der eine 30., der andere 38. in der deutschen Rangliste, gegeneinander an. Und sie schenkten sich nichts vor der voll besetzten Zuschauertribüne und Vereinsterrasse, im schnellen Rhythmus gingen die Köpfe mit: harte Aufschläge, peitschende Returns und fast schon akrobatische Tenniseinlagen. Hoiss den ersten Satz im Tiebreak, Mena klar den zweiten und den entscheidenden dritten holte sich dann deutlich Hoiss.

 

Bei der Siegerehrung dankte Turnierdirektor Hauser allen Engagierten für die Organisation des Turniers, besonders aber Oberschiedsrichter Dr. Kisan, der in Ruhe und Kompetenz die wenigen Zweifelsbälle klärte. Auch der Tennisvorsitzende Weinig bescheinigte „seiner Truppe“ eine exzellente Organisation. Umgekehrt erhielten Hauser und der gesamte Verein viel Lob von Bürgermeister Vockel, der gleichzeitig auch als Schirmherr des Turniers fungierte. Er hoffe auf die 24. „TBB-Open“ im nächsten Jahr. Ähnlich äußerte sich der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Tauberfranken Vogel, auch im Namen der anderen Sponsoren, und verwies darauf, dass die Sparkasse der größte Sponsor im Bereich „Breitensport“ in Deutschland sei, deshalb werde auch im nächsten Jahr die Sparkasse wieder dieses Tennis-Event unterstützen. Beide Finalisten bedankten sich bei Organisatoren und Zuschauern und sagten auf Deutsch und Englisch: „Auf Wiedersehen, bye, bye, nächstes Jahr, next year!“

KlSk

 

Fotos:

 

 

Sieger und Gratulanten, von links nach rechts: Weinig, Vockel, Mena, Hoiss, Vogel, Hauser, Hetzel, Paul.

 

 

Selbst eine Becker-Rolle gab es zu bewundern.

 

Fotos: Klaus Schenck

 

Anmelde-Rekord kompletten Bericht Lesen

30. August 2018

bei den „TBB-Open“

 

Wer den Erfolg anzieht, wird vom Erfolg fast erschlagen! Dies ist die Situation des Tennis-Clubs Tauberbischofsheim in Blick auf die „TBB-Open“. War man zunächst nicht sicher, ob genügend Meldungen bei dem neuen Termin Ende August zustande kommen, hofften die Organisatoren in den letzten Tagen die 30-Meldungen-Marke halbwegs zu knacken. Am Tag des Meldeschlusses saß man vor dem Computer und sah fassungslos eine Meldung nach der anderen auf dem Bildschirm erscheinen. Die Anmeldezahl kletterte und kletterte und wollte kein Ende nehmen.  Zum Schluss blieb für die Verantwortlichen nur noch die Flucht in eine Warteliste, die sich auch schon im zweistelligen Bereich bewegt. Die „TBB-Open“ wurden zum Tennis-Magnet weit über Region und Land hinaus: 74 gemeldete Spieler (47xLeistungsklasse 1, fünf zweistellig in der deutschen Rangliste, drei ehemalige Weltranglistenspieler). Beglückt und fast erschlagen zugleich von dieser Zustimmungsflut geht der Tennis-Club ganz neue Wege:

 

Am Freitag findet das 64er-Hauptfeld (48 Spiele) auf drei Tennisanlagen statt: Tauberbischofsheim, Grünsfeld und Neubrunn, Beginn jeweils um neun Uhr.

 

 

Die Achtelfinale starten in Tauberbischofsheim (Vitryallee) am Samstag um 10 Uhr, die Viertelfinale am gleichen Tag um 14 Uhr.

 

Am Sonntag um 10 Uhr die Halbfinale und um 15 Uhr das Endspiel.

 

KlSk

 

23. TBB-Open kompletten Bericht Lesen

27. August 2018

vom 31. August bis 2. September 2018

 

Tennis-Mekka vor Ort: „TBB-Open“


Wimbledon an der Tauber, wo? Der heilige Rasen dort ist der rote Sand hier – in der Tennisanlage Tauberbischofsheim, Vitryallee. Es ist das Großereignis des Jahres für den Tennisclub, bei dem hochkarätige Tennisspiele Tradition haben, seit 1994 gibt es die „TBB-Open“, für zwei bis drei Tage wird in dieser Woche Tauberbischofsheim wieder zum Tennis-Mekka des Main-Tauber-Kreises. Und wer Provinz-Tennis erwartet, wird sich die Augen reiben. Die Zahl der Spieler steht noch nicht ganz fest, fest steht aber, dass viele der Leistungsklasse (LK) 1 angehören und mehrere im zweistelligen Bereich der deutschen Rangliste angesiedelt sind. Auf Platz eins wird nach derzeitigem Stand Facundo Mena, ein Argentinier, gesetzt, er ist in der deutschen Rangliste auf Nummer 30. Dem Sieger winken 2.500 Euro, der Zweitplatzierte bekommt noch 1.800 Euro, diese Preisgelder locken! Eine feste Organisationsgröße ist Sportwart und Turnierdirektor Rudi Hauser, für Oberschiedsrichter Dr. Werner Kisan ist Tauberbischofsheim ein Heimspiel, so vertraut sind ihm die „TBB-Open“.

 

Erst nach der Auslosung am Mittwoch steht die genaue Uhrzeit der ersten Spiele am Freitag fest, der Turnierbeginn hängt von der Zahl der Anmeldungen ab, diese ist noch offen. Feststehen jedoch die verschiedenen Final-Kämpfe:

 

Die Achtel-Finale starten am Samstag um 10 Uhr, die Viertel am gleichen Tag um 14 Uhr.

 

Am Sonntag geht es in die Endrunde: 10 Uhr die Halbfinals und um 15 Uhr das Endspiel.

 

Wie immer ist gegenüber Platz eins eine Zuschauertribüne aufgebaut, für Essen und Trinken, für Kaffee und Kuchen ist selbstverständlich gesorgt. Spannende Wettkämpfe, gutes Essen, kühle Getränke – es lohnt sich am Wochenende die Tennisanlage Tauberbischofsheim aufzusuchen.

KlSk

 

Foto:

 


 

Wettkämpfe vor der Zuschauertribüne bei den „TBB-Open“ 2016

 

Foto: Klaus Schenck

 

Siegessonne kompletten Bericht Lesen

26. Juli 2018

über dem TC TBB

 

Mochte die Sonne auf noch so viele Tennis-Kämpfe gnadenlos brennen, strahlend ging insgesamt am Ende der Medenrunde der TC Tauberbischofsheim hervor: Aufstiege, mehrmals Tabellenerste, eine Sieges durchsonnte Saison.

 

In diese Sonnen-Saison reihten sich auch die Herren 65 in ihrem letzten Spiel ein: Lokalderby gegen den TC Lauda auf eigenem Sand. Lokalderby riecht nach Prestige-Kampf, Bestbesetzung ist „heilige Pflicht“. Diese erfüllten siegreich August Horn, Gerd Gotthardt, Bernhard Hess, Lothar Döring, Otmar Schäfer, nur das „Ehren-Einzel“ musste Reiner Hammer ganz knapp nach 2,5 Stunden Lauda überlassen.

 

Von den nicht mehr entscheidenden Doppeln holten zwei „Tauber“, nur das 3. Doppel mit Karlheinz Münch/Erich Schönleber ging mit einem Wimpernschlag im Match-Tiebreak verloren. Mit dem klaren 7:2 Sieg festigte der „TC TBB“ in einer spielstarken 8er-Gruppe der 1. Bezirksliga seinen 3. Platz, während für Lauda in dieser Liga die Sonne unterging, sie müssen absteigen.

 

Bild:

Reiner Hammer im Einsatz

 

 

Artikel/Foto: Klaus Schenck

 

Meisterwochenende kompletten Bericht Lesen

16. Juli 2018

beim TC Tauberbischofsheim

 

Wie die Alten sungen, so zwitschern auch die Jungen. Im TC Tauberbischofsheim nahmen sie sich die Senioren (Herren 70) zum Vorbild. In der letzten Woche wurden diese in der 2. Bezirksliga Tabellenerste und stiegen auf, nun waren die Jüngsten (U10 Midcourt) an der Reihe, die Erfolgsserie fortzusetzen: 20:12 Sieg im Auswärtsspiel beim TC Eberbach, die U10 von „Tauber“ bleibt in der 2. Bezirksliga ungeschlagen und sicherte sich damit die Meisterschaft. Die Methodikspiele gleich ´mal erfolgreich mit 8:0 „eingesackt“, unentschieden bei den Einzeln, unentschieden bei den Doppeln, die Siegesfeier für Silas Amend, Magnus Popp, Julius Hauser, Leni Uhl und Isabella Betz kommt noch, einen Tick kleiner als bei den Franzosen in Moskau.

 

Alte, Junge, nun durften Herren 1 gegen den TC Beckstein 1 nicht patzen. So klar sah es nicht aus: Axel Vogt, Michael Keim, Lukas Fleck verloren, Pierre Schmiedecke, Marco Hauser, Alexander Hofmann gewannen, spannendes Unentschieden. „Manche mögen’s heiß“, gemäß des Filmtitels ging es auch weiter: ein Doppel gewonnen, eines verloren, wieder Gleichstand. Doppel Schmiedecke/Fleck: ersten Satz gewonnen, zweiten verloren, alles auf Messers Schneide und dann der befreiende Siegesjubel im Match-Tiebreak: 10:7 für „Tauber“. 5:4 über Beckstein, Meisterschaft gesichert, Aufstieg in die 1. Bezirksklasse!

 

Alle guten Dinge sind drei – sagt der Volksmund. Doch nicht beim TC Tauberbischofsheim, da sind es vier! Die Ältesten, die Jüngsten, die Herren – es fehlten nur Damen 1, diese wollten gegen Schloßau 1 nicht als die „Tennis-Schmuddelkinder“ vom Platz gehen! Bei so vielen Siegesvorbildern waren Aufregung und Nervosität normal, und was Spannung angeht, hatten die Herren 1 vorgelegt. So stand es auch bei den Damen nach den Einzeln 3:3, gewonnen hatten Sandra Popp, Lara Hucklenbruch, Clara Murphy, verloren Claudia Wille, Jana Mühleck und Victoria Vockel. Spiegelbildlich ging es weiter: ein Doppel gewonnen, eines verloren, auf dem Doppel Popp/Hucklenbruch ruhten die Siegeshoffnung, der Siegesdruck, die Siegesverantwortung, sie enttäuschten nicht: Nerven behalten, Sieg eingefahren, Meisterschaft gesichert, welch ein Tennis-Wochenende!

Vier Meisterschaften in der Medenrunde 2018 sind für den TC Tauberbischofsheim ein Riesenerfolg, der auch gebührend gefeiert wird.

 

Foto: Magnus Popp und Julius Hauser im Meister-Einsatz

 

 

 

Artikel/Fotos: Klaus Schenck

 

Klassenerhalt und Aufstieg kompletten Bericht Lesen

10. Juli 2018

beim TC Tauberbischofsheim

 

Große Hitze, wenig Spiele, viele Siege – so liest sich die Wochen-Bilanz des Tennis-Clubs Tauberbischofsheim. Zwischen Klassenerhalt und Aufstieg in die 1. Bezirksliga atmeten die Erfolge Wegweisendes in Blick auf die neue Saison 2019.

 

Für die entschlossene Mannschaftsformation der Herren 65 gegen den TC Eppelheim lautete der „Tennis-Befehl“: Sieg auf dem eigenen roten Sand! Wo ein Wille ist, ist ein Weg, wo ein Weg ist, ist ein Sieg, und wo der Sieg ist, ist der Klassenerhalt. Die Spieler um Otmar Schäfer Reiner Hammer, August Horn, Gerd Gotthardt, Lothar Döring, Erich Schönleber ließen nichts anbrennen und hatten schon in den Einzeln mit 5:1 den Gesamtsieg in der Tasche. In den Doppeln wurde der Erfolg noch mit 7:2 ausgebaut, der Klassenerhalt damit geschafft. Spannend wird es nochmals im Lokalderby gegen Lauda. Mit dem Siegesschwung im Rücken werden Powerschläge erhofft, auf jeden Fall ein spannender, interessanter Saisonabschluss.

 

Während die Herren 65 Eppelheim zu Gast hatten, nahmen die Herren 70 die Route Richtung Heidelberg, um in Eppelheim ihr fünftes und damit letztes Spiel in der 2. Bezirksliga zu absolvieren. Siegreiche Einzel von August Horn, Karlheinz Münch und Eugen Hönninger plus das Sieg-Doppel Horn/Münch bedeuteten das Endergebnis von 4:2, aber gleichzeitig auch Tabellenspitze und damit Aufstieg in die 1. Bezirksliga.

 

Foto: Otmar Schäfer im Einsatz für den Klassenerhalt

 

 

Artikel/Foto: Klaus Schenck

 

Spielgemeinschaft TC Lauda/TSV Tauberbischofsheim kompletten Bericht Lesen

05. Juli 2018

Damen 60 holen sich die Meisterschaft

 

Mit zwar zittrigen Beinen, doch kühlem Kopf und starkem Willen – so krönten die Damen 60 der Spielgemeinschaft TC RW Lauda/TC im TSV Tauberbischofsheim ihre tolle Saison mit der Meisterschaft in der 1. Bezirksliga, der höchsten Spielklasse des Bezirkes.

 

Laudas Damen hatten sich während der Medenrunde durch einen 6:0-Kantersieg gegen die TSG Germania Dossenheim und einem 3:3-Remis beim TC Weinheim 1902 in eine aussichtsreiche Tabellenposition gespielt. Voraussetzung für den Titel war, da Mitkonkurrent Weinheim patzte, nur noch ein Erfolg, allerdings gegen den Vorjahresmeister TC Hockenheim/TV Reilingen. Hiltrud Schnaith ließ im Spitzeneinzel mit 6:2, 6:4 nichts anbrennen und auch Doris Engert beherrschte ihre Kontrahentin klar bei ihrem 6:2, 6:1. An Punkt vier hatte Hilde Rückert mit 3:6, 4:6 sowohl mit der Gegnerin als auch mit dem Wind zu kämpfen, doch Helga Dörr sorgte nach beherztem Kampf mit ihrem 6:1, 4:6, 10:5 für den vorentscheidenden dritten Punkt. Noch durfte der Sekt nur kalt gestellt werden, noch musste ein „Pünktchen“ aus den Doppeln her. Mit Bärbel Theiler/Monika Steib wurde im Zweier-Doppel die ganze Erfahrung in die Waagschale geworfen, was sich mit einem knappen 4:6, 6:4, 10:4 schließlich auszahlte. Und als auch noch H. Schnaith/H. Dörr das Einserdoppel mit zweimal 7:6 für sich entschieden, war der 5:1-Sieg perfekt.

 

 

Die Meistermannschaft (von links): Doris Engert, Barbara Theiler, Monika Steib (Mannschaftsführerin), Helga Dörr, Hilde Rückert und Hiltrud Schnaith.

 

Die Siegessonne strahlt kompletten Bericht Lesen

04. Juli 2018

über dem Tennis-Club Tauberbischofsheim

 

Oh selig, oh selig, ein Zuschauer zu sein! Im kühlen Terrassen-Schatten, bei kaltem Getränk saß es sich gemütlich auf der Tennisanlage Tauberbischofsheim. Der rote Sand glühte, drückende Hitze, viele Siege – stolzes Tennis-Tauberbischofsheim!

 

Damen 2 legten bei den Temperaturen einen Zahn gegen den TC Sennfeld 1 zu: Clara Murphy, Melina Ries, Lucia Frackenpohl-Fuentes und Anna Schmitt gewannen schnell ihre Einzel. Bei den Doppeln Ries/Jana Mühleck und Schmitt/Frackenpohl-Fuentes blieben sie ihrer Tempo-Linie nicht treu, machten es spannend, ließen es beide auf Match-Tiebreaks ankommen, siegten und genossen ihren 6:0 Sieg.

 

 

Foto: Klaus Schenck

Damen 2: Jana Mühleck und Melina Ries

 

Der Sieges-Geist färbte auch auf die Tennis-Kids (U10 Midcourt) ab. Es ging gegen den TC Eberbach. Methodikspiele: 4:4, alles offen, jetzt Einzel-Siege nötig und es wurde geliefert, drei Siege, Stand: 16:8. Um ein Unentschieden abzuwenden, musste auf jeden Fall wenigstens ein siegreiches Spiel im Doppel gepackt werden, die „TBB-Kids“ gingen auf Nummer sicher, holten zwei Spiele, Endergebnis: 20:12. Silas Amend, Magnus Popp, Julius Hauser, Julian Dressner und Leni Uhl stehen noch immer ungeschlagen auf dem 1. Tabellenplatz.

 

Damen-Siege, Kinder-Siege, bei Herren 1 schien der Siegesfaden gegen den TC Külsheim 1 gerissen zu sein: Axel Vogt, Michael Keim, Lukas Fleck, Eike Hetzel verloren ihre Einzel, nur Pierre Schmiedecke und Marco Hauser siegten, 2:4, die Niederlage greifbar, nur drei Siege im Doppel konnte noch das Blatt wenden. Die kaum für möglich gehaltenen Siege wurden in theatralischer Spannungssteigerung geboten: Schmiedecke/Fleck klare Sache, Keim/Markus Groß knappes Rennen, Vogt/Hauser Sieg im Match-Tiebreak, aus Minus wurde Plus: 5:4 Sieg.

 

Letzter Spieltag der Herren 40, klare Zielvorgabe: Sieg und Sicherung des 5. Platzes gegen die TSG CTF Billigheim/TC RG Allfeld. Zackige Siege im Einzel durch Sven Weinig, Sandro Mauder und Bernd Pfeilschifter, Turbo-Sieg: Axel Vogt, alles hoffte auf einen weiteren Punkt, den bot Volker Schäfer, Heimsieg in der Tasche! Bei den Doppel ging es nur noch darum, wie hoch der Sieg ausfällt: Drei Spieler wurden durch Niko Götz, Harald Hetzel und Martin Krupp ersetzt, ein Doppel gewonnen, zwei verloren, 6:3 Heimsieg, 5. Platz, sogar ein 4. Platz ist bei entsprechender Konstellation möglich.

 

 

Foto: Martin Krupp

Herren 40 nach dem Sieg

 

 

Bei den Herren 65 ging es bei der Spielgemeinschaft Bammental/Ladenburg um den Klassenerhalt. Führung von 4:2 in den Einzeln, zentral: Kampfgeist von Karlheinz Münch als Ersatzmann. Das Doppel Döring/Gotthardt holte souverän den entscheidenden Punkt zum 5:4 Erfolg. Mit neuer Motivation und erhoffter Bestbesetzung geht es in die beiden noch ausstehenden Heimspiele.

 

Ungeschlagen gingen die Herren 70 gegen den TC Ketsch aus den Kämpfen hervor. Karlheinz Münch und Klaus Parr gewannen klar ihre Einzel und siegten deutlich auch als Doppel, Endergebnis: 3:3, damit bleibt die Mannschaft in der 2. Bezirksliga an der Tabellenspitze.

Klaus Schenck

 

Fotos:

Damen 2 (Klaus Schenck): Jana Mühleck u. Melina Ries

Herren 40 (Martin Krupp): nach dem Sieg

 

Oldies mit jugendlicher Power zum Sieg kompletten Bericht Lesen

25. Juni 2018

Eine durchwachsene Woche

 

 

Morgendliche Kühle legte sich noch über die Tennisanlage Tauberbischofsheim. Die zehnjährigen Tennis-Minis erwarteten die Nachbar-Konkurrenz aus Lauda. Während die Väter frierend am Wettkampfrand ausharrten, erklärte Rudi Hauser mehrfach den Ablauf der Methodikspiele, die trotz Erklärung und Übung nicht immer klappten. Entscheidend war, dass die Kids aus Lauda zehn Minuten früher für den Katzensprung nach Tauberbischofsheim aufstehen mussten, folglich noch ein wenig verschlafen waren und gleich mal alle Spiele verloren, 8:0 Führung für „Tauber“. Die nun wachen Laudaer legten einen Zahn zu und gewannen mehrere Einzel, Stand: 12:12. Bei den Doppel dann das gleiche Bild, Endstand: 16:16. Damit sind Silas Amend, Magnus Popp, Julius Hauser, Leni Uhl, Julian Dressner und Isabella Betz bis jetzt ungeschlagen mit 6:2 an der Tabellenspitze.

 

Der folgende Tag stand ganz im Zeichen der Weiblichkeit: Damen 1 und 2 kämpften auf eigenem Platz. Damen 1 waren dort auch die Nummer Eins. Die Spielerinnen vom TC BW Altheim 3 konnten den Bällen nur noch nachschauen. Sandra Popp, Lara Hucklenbruch, Claudia Wille, Julia Holzapfel, Steffi Linhart, Valentina Vogt zogen ihre Spiele ziemlich gnadenlos durch und waren auch bei den Doppel nicht anders gestimmt, klarer 9:0 Sieg. Wer auf dem Platz verliert, kann aber umgekehrt viele Sympathien gewinnen, was nicht nur den teilweise extrem jungen Spielerinnen aus Altheim gelang, die Länge des gemütlichen Zusammensitzens zeugte davon.

 

Damen 2 blieben auch in ihren Spielen gegen den TC Bödigheim 1 die Zweiten, 2:4 die Gesamtniederlage. Die Ehrenrettung mit Siegen gelangen nur Melina Ries und erneut ihr im Doppel mit Anna Schmitt, ansonsten verloren Clara Murphy, Anna Schmitt, Lucia Frackenpohl-Fuentes und Anina Maria Lochner (Doppel), es war nicht der Tag der jungen Tennis-Damen. Sie hatten am Vortag als U16 gegen die TSG 78 Heidelberg 1 sowohl in den Einzel als auch den Doppel ein Unentschieden (Endstand: 3:3) sich hart erkämpft, das steckte noch in den Knochen.

 

Aber auch die Herren in gesetzterem Alter (Herren 65) standen gegen die Spielgemeinschaft Seckach/Osterburken nicht unter einem Siegesstern. Gleich drei Einzel im Match-Tiebreak zu verlieren, schmerzte, 2:4 gegen die Gastgeber. Für die Spieler um Spielführer Otmar Schäfer Reiner Hammer, Gerd Gotthardt, Bernhard Hess, Lothar Döring, Erich Schönleber mussten Siege im Doppel her, sonst war die Niederlage nicht mehr aufzuhalten. Da aber nur Döring/Hammer das selbst gesteckte Ziel packten, lautete der Endstand 3:6.

 

Verlass auf die „Alten“: In der 2. Bezirksliga zeigten die Herren 70 gegen Handschuhsheim 86 jugendlichen Tennis-Power, 5:1 der Endstand. Die Siege holten August Horn, Karlheinz Münch und Wolfgang Breuer, Klaus Parr musste verletzungsbedingt aufgeben. Die Doppelpaarungen Horn/Münch und Breuer/Eugen Hönninger blieben in der Siegesspur, wobei Breuer/Hönninger sich erst im Match-Tiebreak mit 10:8 durchsetzten. Trotz Ausfälle und Verletzungen halten die „Oldest“ des Tennis-Clubs Tauberbischofsheim die Tabellenspitze.

 

Kl-Sk

 

 

 

 

Fotos: Klaus Schenck

 

Woche der Siege kompletten Bericht Lesen

18. Juni 2018

beim TC Tauberbischofsheim

 

Leicht bewölkt der Himmel, ideales Tenniswetter auf der Anlage in Tauberbischofsheim. Die Damen des TSV Frankonia Höpfingen 1 waren angereist. Mit einer Portion Siegeszuversicht warteten sie ruhig dem Beginn entgegen, sie sind gerade abgestiegen, folglich spielerisch in der unteren Klasse kampferprobter und schielten folglich schon ein wenig Richtung Wiederaufstieg. Bei den Damen von Tauberbischofsheim leicht anderes Bild: nervös, von einem Fuß auf den anderen trippelnd, nicht ohne einen gewissen Bammel vor diesen Gegnerinnen.

 

Und das Bild des Anfangs schien sich zu bewahrheiten, der Start bei manchen war wenig berauschend, Doppelfehler, Nervosität, Selbstzweifel, alles sah nicht nach Tauber-Sieg aus. Doch dann geschah etwas: aus Bammel wurde Entschlossenheit, aus Nervosität Sicherheit, aus Selbstzweifel Selbstvertrauen, es war nicht Siegeszuversicht, sondern Siegeswille – Kampfgeist, mentale Stärke, die die Spiele von Sandra Popp, Lara Hucklenbruch und Anna Schmitt entschieden. Steffi Linhart und Melina Ries legten ein zackigeres Siegestempo vor und schon nach den Einzel war alles „gegessen“, 5:1, nur Valentina Vogt verlor ihr Spiel: Gesamtsieg gepackt, Höpfingen bedient, Tauberbischofsheim staunend glücklich. Und wer im Siegesfluss ist, den stoppt so schnell nichts mehr: Die nicht mehr entscheidenden Doppel Hucklenbruch/Popp, Wille/Linhart und Vogt/Ries wurden alle auch noch – nach gewissen Turbulenzen – in den Sieges-Hafen gezogen. 8:1 servierten Tauberbischofsheim Damen die Favoriten aus Höpfingen ab, wobei der Sieg in dieser Höhe nicht dem gesamten Spielverlauf entspricht, aber in den letzten Minuten der Spiele holte „Tauber“ das Quäntchen Vorsprung, das die Siege ausmachte. Die Verzagtheit des Morgens wich der Zuversicht am Nachmittag und gab unmerklich Raum für eine neue Vision: Tabellen-Erster und Aufstieg – dieses oder nächstes Jahr! Eine klare Zielvorgabe steht am Ende dieser siegreichen Begegnung.

 

Auch die U16-Mädels sorgten auf eigenem Platz gegen den TSG TC Neckargemünd/TC Meckesheim für ein ähnlich klares Ergebnis: Tennis-Durchmarsch mit mehreren 6:0-Siegen von Clara Murphy, Melina Ries, Anina Maria Lochner, nur Anna Schmitt verlor. Mit der 3:1 Führung im Rücken und der Zuversicht im Herzen holten Clara/Melina und Anina Maria/Anna souverän ihre Siege, Endstand: 5:1.

 

Herren 1 zog parallel mit den Spielerinnen und siegte gegen den TSV Werbach 1954 1, aber im großen Gegensatz zu den Damen alles mit harten Kämpfen, viel Zittern und einem knappen Ergebnis. In den Einzel waren erfolgreich: Pierre Schmiedecke, Marco Hauser, Axel Vogt und Jochen Häfner. Lukas Fleck und Michael Keim verloren ihre Spiele. Mit 4:2 ging es in die Doppel. Mit den Niederlagen von Vogt/Hofmann und Groß/Keim stand es 4:4, spannender geht es nicht mehr, nach einem Tiebreak im zweiten Satz dominierten schließlich Fleck/Schmiedecke und ließen damit den Sieg von 5:4 in der Tennisanlage Tauberbischofsheim.

 

Im Sieges-Lauf von Tauberbischofsheim wollten auch die Jüngsten (U10 Midcourt) gegen den TSC GB Wertheim 1 nicht als die „Schmuddel-Kinder“ dastehen. Im zweiten Auswärtsspiel holten Silas Amend, Magnus Popp, Julius Hauser, Leni Uhl und Julian Dressner (Doppel) einen 23:9 Sieg. Damit sind die „Tennis-Youngsters“ zurzeit mit 5:1 an der Tabellenspitze.

 

Jung und Alt sind im Siegen vereint: Die „Tennis-Oldest“ (Herren 70) siegten in der 2. Bezirksliga gegen die Spielgemeinschaft TSG TC RW 1925 Walldürn/TC Hardheim. August Horn, Wolfgang Breuer und Klaus Parr gewannen klar ihre Einzel. Karlheinz Münch/Parr drehten einen Rückstand und gewannen dann souverän ihr Spiel, während Eugen Hönninger/Breuer im Match-Tiebreak geschlagen wurden, entscheidend aber ist der Sieg von 4:2 für Tauberbischofsheim.

Kl-Sk

 

Foto:

 


 

Steffi Linhart mit Powerschlag und klarer Richtung

Foto: Klaus Schenck

 
Treffer 1 bis 10 von 21
«« Erste « zurück 1 2 3 weiter » Letzte »»

TSV-Mitglieder

Otmar Schäfer
Otmar Schäfer
"Ich spiele Tennis, weil ich neben dem Sport die tolle Gemeinschaft in unserem Verein sehr schätze."
Oskar Fuchs
Oskar Fuchs
"Ich spiele Tennis, weil dies für mich die ideale Sportart ist: Bewegung, Koordination, Fitness."
Rudi Hauser
Rudi Hauser
"Mir gefällt Tennis, weil ich diesen Sport inzwischen auch mit meinen Enkelkindern ausüben kann."
Roland Düll
Roland Düll
"Ich mag Tennis, weil diesen Sport jeder relativ leicht lernen kann. Ein toller Sport für jedes Alter."
Reiner Hammer
Reiner Hammer
"Ich spiele Tennis, denn aktiv und auch als Zuschauer ist bei diesem Sport immer viel Spannung geboten."
Jochen Häfner
Jochen Häfner
"Ich spiele Tennis, um meine Fitness beizubehalten. Im Sommer draußen und im Winter in der Halle."